Zeta Test Management einführen: Was die IT vor der Installation klären sollte

Wie viel SQL-Speicher braucht Zeta Test Management für 15 Benutzer? Eine Benutzerzahl allein reicht für diese Planung nicht. Ebenso wichtig sind Testfallbestand, Anhänge, Aufbewahrung und gleichzeitige Nutzung. Mit einem kurzen Übergabeblatt kann die IT die Einführung gezielt vorbereiten und offene Punkte vor der Installation klären.

1. Den vorgesehenen Einsatz festhalten

Notieren Sie den geplanten Release und entscheiden Sie, welche Aufgaben im Windows-Client und welche im Browser erledigt werden sollen. Die Weboberfläche und der Windows-Client haben keinen identischen Funktionsumfang. Prüfen Sie deshalb Ihre benötigten Abläufe vor der breiten Einführung anhand der aktuellen Anleitung für Zeta Test Management Web.

2. Drei Zuständigkeiten benennen

  • Einrichtung: Wer stellt Server, Datenbank, HTTPS und die erforderlichen Installationsrechte bereit?
  • Betrieb: Unter welcher technischen Identität greift die Anwendung auf Projekte, Anhänge und Datenbank zu? Diese Identität braucht die jeweils erforderlichen Rechte, kein persönliches Administratorkonto.
  • Fachliche Abnahme: Wer prüft mit einem freigegebenen Testprojekt, dass die vorgesehenen Benutzer ihre Aufgaben erledigen können?

Installationsrechte und tägliche Benutzerrechte sind getrennte Fragen. Das benutzerbezogene EXE-Setup des Windows-Clients benötigt laut Systemvoraussetzungen normalerweise keine Administratorrechte. Eine zentrale Servereinrichtung gehört dagegen in die Hände der zuständigen IT.

3. Speicher anhand eines Piloten planen

Erfassen Sie Anzahl und Umfang Ihrer Projekte, die typischen Anhänge, erwartetes Wachstum und gleichzeitig aktive Benutzer. Übernehmen Sie einen repräsentativen, freigegebenen Ausschnitt in eine Pilotumgebung. Messen Sie dort Speicherbedarf und typische Antwortzeiten. Reservieren Sie zusätzlich Platz für Sicherungen und deren Aufbewahrung. Ein kleiner Pilot liefert eine Planungsgrundlage, ersetzt jedoch keinen Lasttest für wesentlich größere Datenbestände.

Fiktives Übergabebeispiel: Ein Team plant 15 Benutzerkonten, davon höchstens fünf gleichzeitig aktiv. Für den Pilot wählt es ein typisches Projekt einschließlich üblicher Anhänge. Die IT erfasst den tatsächlich belegten Speicher, die Fachseite prüft die benötigten Abläufe. Erst danach legt das Team die Ausstattung und die Wachstumreserve fest. Die Zahlen beschreiben das Beispiel, keine Kapazitätszusage.

4. Vor der Freigabe vier Dinge prüfen

  1. Eine berechtigte Person kann sich anmelden und das vorgesehene Projekt öffnen.
  2. Ein normaler Benutzer kann den benötigten Testablauf durchführen; unzulässige Zugriffe bleiben gesperrt.
  3. Benötigte Anhänge sind erreichbar. Projektdateien und Sicherungen sind nicht öffentlich über die Website abrufbar.
  4. Die zuständige IT kann eine Sicherung in einer getrennten Umgebung wiederherstellen und hat einen Rückweg für Updates dokumentiert.

Halten Sie Ergebnis, Prüfer, Release und offene Punkte im Übergabeblatt fest. Diese Liste ist eine Planungshilfe, kein Installationsprotokoll Ihrer Umgebung. Konkrete Plattformfreigaben und technische Schritte prüfen Sie vor der Umsetzung in den verlinkten Produktunterlagen.