Testfall

Ein so genannter Testfall ist die Beschreibung von einer abgeschlossenen Einheit, die ein Tester an einem Software-Projekt zu testen hat. Normalerweise besteht ein Testfall aus der Beschreibung einer Vorbedingung, als dem Zustand des Systems (oder Teilsystems), der positiv erfüllt sein muss, um den Testfall überhaupt durchführen zu können. Weiterhin gehören die eigentlichen Testschritte als Beschreibung zum Testfall. Die Testschritte beschreiben dem Tester, was er durchzuführen hat, um den Testfall korrekt zu testen.

Dabei sollte die richtige Abstraktionsebene gewählt werden, die den Testfall hinreichend beschreibt (und den Fähigkeiten des Testers entspricht), ohne unnötigerweise ins Detail zu gehen. Hier besteht sowohl die Gefahr zu oberflächlich zu bleiben und dementsprechend mehrdeutig zu formulieren, mit dem Ergebnis, dass die Tests vom Tester stark nach seinem eigenen Gusto interpretiert werden und unter Umständen nutzlos sind, als auch, dass man die Testschritter viel zu detailliert beschreibt, mit dem Effekt, dass es (quasi) unendlich lange dauert, bis alle Testfälle formuliert worden sind. Die aus so detaillierten Beschreibungen generierten Ergebnisse sind normalerweise sehr hochwertig, jedoch ist es meistens unwirtschaftlich, bis ins allerkleinste Detail zu gehen.

Eine weitere Komponente eines Testfalls ist das Erwartete Ergebnis, in dem beschrieben wird, das der Autor als „In Ordnung“ ansieht. Wenn ein Tester seinen Testfall durchgearbeitet hat und das im Testfall beschriebene erwartete Ergebnis zutrifft, so markiert er normalerweise den Test als „Erfolgreich und korrekt durchgelaufen“.

Selbstverständlich hat ein Testfall auch einen kurzen, prägnanten Titel, so dass man sich leicht etwas darunter vorstellen kann, ohne gleich die ganze Text durchlesen zu müssen. Außerdem besteht normalerweise die Möglichkeit, Anhänge/Anlagen/Bilder/Dokumente an einen Testfall anzufügen um so dem Tester mehr Details an die Hand zu geben.

Ein beispielhafter Testfall könnte z.B. so aussehen:

  • Titel: „Funktionstest Druckfunktionalität“.
  • Vorbedingung:
    „Es muss ein Dokument in der Voransicht geöffnet sein, entsprechende Text müssen enthalten sein (siehe Anlage für ein Beispiel)“.
  • Testschritte:
    „Öffnen Sie den Druckdialog über Strg+P und wählen Sie Drucker HP LaserJet M1132 aus. Klicken Sie auf Drucken“.
  • Erwartetes Ergebnis:
    „Der Drucker druckt das Dokument so wie es in der Voransicht zu sehen ist aus. Seitenränder und Abschnitts-Abstände sind analog zur Voransicht“.

Wenn Sie eine Software für das Erfassen, das Dokumentieren und das Auswerten von Testfällen suchen, und dabei im Windows- oder Web-Umfeld unterwegs sind, so emfehlen wir Ihnen, sich mal kostenlos und unverbindlich unsere integrierte Test-Management-Umgegung Zeta Test anzuschauen.

Sie können die Software völlig kostenlos und ohne Registrierung downloaden und bereits nach wenigen Minuten Ihre eigenen Testfälle erfassen. Nie war es einfacher, qualitative und fehlerfreie Software zu erstellen.

Testplan Excel

Es klingt zunächst verlockend, beim Testen von Software die Testpläne mit dem beliebten und allseits bekannten Microsoft Office Excel (z.B. Excel 2007 oder Excel 2010) zu erstellen. Excel ist weit verbreitet, kann von fast jedem zumindest oberflächlich bedient werden und ist einfach zu bedienen. Als Testingenieur sind Sie normalerweise mit der Bedienung von Office Excel ebenfalls gut vertraut. Leider hat Excel auch eine Menge Nachteile beim intensiven Nutzen innerhalb eines mittleren oder größeren Testprojekts: So ist die Hauptkritik sicherlich im gleichzeitigen Zugriff mehrere Benutzer auf eine oder mehrere Excel-Dokumenten-Dateien; Es kann immer nur ein Benutzer gleichzeitig eine Datei zum Schreiben öffnen. In einem echten Testablauf eine nicht akzeptable Situation.

Vielmehr muss zu jedem Zeitpunkt jeder Tester auch Schreibzugriffe auf Testpläne und Testfälle zugreifen können. Mit einer Test Management Software wie unserem intuitiv zu bedienenden Produkte Zeta Test ist diese Gleichzeitigkeit jederzeit gegeben. Je nach Projektkonfiguration können Sie so einstellen, dass jeder Benutzer immer einen jeden Testplan öffnen kann; alternativ können Sie auch das Projekt so einstellen, dass jeder einzelne Testplan nur von einem Tester bearbeitet werden kann. Sie haben also mit Zeta Test die Wahl, wohingegen Sie in Microsoft Excel gezwungenermaßen nur eine Pseudo-Gleichzeitigkeit erzielen können, beispielsweise wenn Sie Excel-Dateien als Kopien speichern. Dies hat natürlich bei der Übersichtlichkeit und dem Zusammenführen von Ergebnissen gravierende Nachteile.

Ein weitere Grund, der gegen Microsoft Excel für das Verwalten und Ausfüllen von Testplänen spricht, ist die Datei basierte Speicherung der Daten. Sie müssen stets wissen, wo die aktuellen Dateien liegen und wie Sie Zugriff auf diese bekommen. Haben beispielsweise Kollegen sich lokal Testpläne in Excel angelegt (absichtlich oder auch unabsichtlich), anstatt diese auf dem gemeinsamen Netzwerklaufwerk zu speichern, bekommen Sie das nie mit. Auch der Zugriff von extern ist so nur aufwändig mit VPN & Co. möglich. Mit Zeta Test können Sie bequem alle Daten projektbasiert in einer Datenbank ablegen und vergessen so nie, wo die Daten liegen. Selbstverständlich können Sie auch komfortabel nach Informationen suchen. Last but not least ist über den HTTP(S)-basierten Web-Client ein komfortables Testen, komplett via Webbrowser möglich.

Probieren Sie heute nur kostenlos, unverbindlich und ohne Registrierung unsere sympathische, intuitive Test Management Umgebung Zeta Test aus. Sie werden begeistert sein!

Vorlage Testplan

Beim professionellen Testen von Softwareprojekten und Softwareprodukten verwenden Sie Vorlagen für Testpläne. Mit der intuitiven Test Management Umgebung Zeta Test existiert ein etabliertes Produkt auf dem Markt, dass Ihnen perfekte Werkzeuge an die Hand gibt, um für jeden nur denkbaren Testfall entsprechend eine Vorlage zu erstellen. Sie planen Ihre komplexen Tests kinderleicht mit unserer Software. Einen Testplan können Sie jederzeit aus einer Vielzahl von Testfällen erstellen. Testmanager und Tester arbeiten so Hand in Hand um die Qualität der entsprechend getesteten Software zu gewährleisten. In Zeta Test ist ein Testfall die kleinste Einheit. Ein Testfall besteht aus drei Hauptbereichen:

  1. Einer Vorbedingung – Das ist die textliche Beschreibung des Systemzustands, der vorhanden sein muss, damit der Testfall überhaupt vom Tester in Angriff genommen werden kann.
  2. Die Testschritte – Die wiederum textliche Beschreibung der vom Tester durchzuführenden Tätigkeiten während des konkreten Testfalls.
  3. Die erwarteten Ergebnisse – Eine Beschreibung des erwarteten positiven Ergebnisses, wann die Testschritte durchgeführt worden sind. Ist das erwartete Ergebnis nicht erfüllt worden, so ist der Testfall als Ganzes fehlgeschlagen.

Alle Texte in einem Testfall können formatiert werden. D.h. Sie können Texte beispielsweise fett markieren, oder kursiv, können Aufzählungslisten und Nummerierungen erstellen oder Abschnitte farblich hervorheben. Auch Bilder können Sie direkt über die Zwischenablage in den Fließtext mit einfügen. Zusätzlich können Sie jederzeit beliebig viele Anhänge pro Testfall hinterlegen. Das ist z.B. nützlich, wenn Sie dem Tester weitere Informationen für den Testfall mitgeben möchten, beispielsweise könnten Sie ein Excel-Dokument anhängen und dem Tester beschreiben, dass nach seinem Test das Ergebnis so ein Excel-Dokument erzeugen muss, wie im Anhang des Testfalls.

Mehrere Testfälle gruppiert und hierarchisch geordnet ergeben insgesamt dann den Testplan, und bilden somit die Vorlage für den späteren Test, den ein oder mehrere Tester durchführen können. Jeder Testfall wird vom Tester als erfolgreich oder fehlgeschlagen markiert (Ampelsymbolik) und am Ende sehen Sie ein hierarchisch kumuliertes Gesamtergebnis. Sie haben so sehr schnell den Überblick über die Testergebnisse und Testfortschritte.

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Testplan Software

Zum Erstellen von Testplänen hat sich vielfach der Einsatz von Excel-Dateien verbreitet. Dieses Verfahren ist zunächst das Naheliegendste, hat doch quasi jeder moderne PC Microsoft Office installiert, und jeder Testingenieur kommt normalerweise mit Excel zurecht. Beim Testen von Software und der Benutzung von Testplänen hat es jedoch vielfältige Nachteile, wenn Sie mit Excel-Dateien arbeiten:

  • Excel-Dokumente müssen manuell und mit entsprechender Disziplin strukturiert werden; sobald jemand die vorgegebene Struktur verlässt, kann es einen gesamten Testplan zunichte machen.
  • Excel-Dokumente werden als Dateien gespeichert. Je nach Strukturierung kommen schnell sehr viele Dateien zusammen. Dies wird unübersichtlich, vor allem, wenn es darum geht, dass ein Gesamtüberblick über einen Testplan bzw. mehrere Testpläne oder sogar alle Testpläne eines Projekts zu bekommen. Dies kann oftmals nur mit aufwändiger manueller Verdichtung der Daten geschehen. Auch das Suchen nach bestimmten Begriffen ist schwierig, wenn in mehreren Dateien gesucht werden muss.
  • Die Dateien der Excel-Dokumente müssen irgendwo gespeichert werden. Meistens sind das lokale Laufwerke oder auch Netzwerklaufwerke in Ihrem Unternehmen. Benutzer müssen wissen, wo diese Dateien abgelegt werden.
  • Im Mehrbenutzerbetrieb, also wenn mehrere Tester und Testmanager Ihrer zu testenden Software auf die Excel-Dateien zugreifen, ist das Konzept der Excel-Dateien gänzlich ungeeignet; Es kann immer nur ein Benutzer schreibend auf eine Datei zugreifen. Bei intensiven Tests ist das sehr hinderlich, weil es entweder dazu führt, dass andere Tester in ihrer Arbeitsgeschwindigkeit gestört werden, weil sie Pausen machen müssen, oder, dass sie sich selbst lokale Kopien der Dateien anlegen, weil sie dringend weiterarbeiten möchten. Dies führt dann später beim Zusammenführen der Dateien zu Schwierigkeiten.

Das alles spricht dafür, dass es eine bessere Lösung für Software-Testpläne geben muss. Und in der Tat gibt es das: Unsere Test Management Software Zeta Test ist das perfekte Werkzeug um im Team gemeinsam und gleichzeitig Testpläne für den Test von Software-Produkten zu erstellen, die Tests durchzuführen und die Tests später auch qualitativ und quantitativ zu bewerten.

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Testfälle Software

Im Softwarebereich kommt es sehr häufig vor, dass Sie Produkte anhand von Testfällen testen müssen. Meistens sind diese Testfälle unstrukturiert dokumentiert in Word-Dokumenten oder, was geringfügig besser ist, in einer oder mehreren Microsoft-Office-Excel-Dateien (xls) dokumentiert. Der Nachteil dieser Varianten ist, dass die Daten oftmals „kreuz und quer“ in verschiedenen Laufwerken liegen, z.B. auf einem Netzwerklaufwerk in Ihrem Unternehmensintranet, ggf. in einem DMS wie Microsoft Office SharePoint Server (MOSS), oder auch lokal auf der Festplatte des Entwicklers und/oder des Testers. Im schlimmsten Falls „leben“ solche Sammlungen von Testfällen auch als E-Mail-Anhänge, die ständig hin und her gesendet werden. Ein Testfall selbst kann dabei dann oftmals nur als reiner Text erfasst werden; zusätzliche Hyperlinks, Bilder oder Anhänge sind meistens nur direkt oder gar nicht möglich. Kurz; es werden verschiedene Softwarelösungen verwendet um die Testfälle zu beschreiben, jedoch sind keine davon spezialisiert auf genau den Fall ausgelegt.

Hier kommt nun unsere Test Management Lösung für Projekte in Softwareumfeld, Zeta Test, auf den Plan: Mit dieser Software erhalten Sie ein Werkzeug, das einzig und allein für genau den Zweck der Erfassung, Dokumentation und Auswertung von Testfällen konzipiert wurde. Dementsprechend verfügt die Software auch über genau die Funktionen, die Sie von so einem Programm erwarten. Beispielsweise sind zu jedem Testfall komplexe Beschreibungen möglich, samt HTML-Formatierung im komfortablen WYSIWYG-Editor (inklusive Inline-Bildern direkt aus der Zwischenablage) oder beispielsweise eine beliebige Anzahl an Anhängen pro Testfall. Ebenso können Sie über so genannte „Attribute“ sich benutzerdefinierte zusätzliche Eingabefelder für Testfälle definieren.

Gleichzeitig ist Zeta Test super einfach zu bedienen; Im Gegensatz zu weitaus teureren Lösungen, die sehr viele Funktionen enthalten, die Sie oftmals gar nicht benötigen, sind wir mit Zeta Test so vorgegangen, dass wir ein professionelles Featureset implementiert haben (und im Dialog mit unseren Anwendern ständig erweitern), gleichzeitig aber darauf geachtet haben, wirklich nur sinnvolle Funktionen einzubauen. Zusätzlich sind erweiterte Funktionen, die Sie unter Umständen gar nie benötigen, standardmäßig deaktiviert und sorgen so zusätzlich dafür, dass die Benutzeroberfläche einfach und übersichtlich gehalten wird.

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Der integrierte Report-Designer und das Reporting-System

Beim Design von Zeta Test, unserer sympathischen Lösung für intelligentes Test-Management, war mir ein flexibles Berichtswesen (umgangssprachlich auch als „Reporting“ bezeichnet) wichtig. Was bringen die besten Daten, wenn Sie im Programm „gefangen“ sind und nicht mehr herauszubekommen sind?

Aus diesem Grund gibt es das Reporting in Zeta Test. Reports werden im kostenlos mitgelieferten Report-Designer neu erstellt, angepasst oder weiter verfeinert. Das Prinzip ist dabei einfach und verständlich: Alle Berichte liegen als REPX-Dateien („*.repx“) im Dateisystem vor. Gleichzeitig hat das Kontext-Menü für jedes der Elemente im Baum im Windows-Client-Hauptfenster ein dynamisches Menü für Berichte. Beim Öffnen wird dynamisch im Dateisystem nach den für des jeweilige Element gültigen Berichten (z.B. für Testfälle, Testpläne, Testordner, usw.) geschaut und entsprechend als Menüeintrag dargestellt. Klicken Sie einen Bericht an, so wird er in einem nicht-modalen Fenster geöffnet und mit den entsprechenden Werten des aktuellen Elements gefüllt.

Das Tolle an dieser Architektur ist nun, dass Sie selbst beliebig viele eigene Berichte hinzufügen oder bestehende Berichte entfernen, ganz nach Ihren Anforderungen. Um selbst eigene Berichte zu erstellen, wird der Berichts-Designer als eigenständige Anwendung kostenlos mitgeliefert. Der Report-Designer ist komplett flexibel gestaltet; alle unsere mitgelieferten Berichte sind vollständig mit diesem Werkzeug erstellt worden, wir haben keine weiteren Tools verwendet. Sie starten den Designer direkt über das Ribbon-Menü in Zeta Test. Beim ersten Start wird Ihnen eine kurze Anleitung angezeigt, danach kann’s direkt losgehen. 🙂

Am einfachsten starten Sie, indem Sie einen bestehenden Bericht im Windows Explorer kopieren und diesen dann mit dem Report-Designer bearbeiten. Sie können im Designer dann grafisch Elemente wie Textfelder, Grafiken, Charts (Diagramme), Linien, usw. erstellen und entsprechend an zuvor erstellte SQL-Abfragen binden. Später in Zeta Test selbst werden dann die SQL-Abfragen im Bericht auf das entsprechend ausgewählte Element ausgeführt und die Ergebnismenge im Report dargestellt. Einen so erstellten Bericht können Sie beim Anzeigen in Zeta Test in viele Formate exportieren, beispielsweise Adobe-PDF-Dokumente („Portable Document Format“), Microsoft Office Word (DOC, DOCX), Microsoft Office Excel (XLS, XLSX) oder z.B. als HTML-Dateien.

Mit dem integrierten Reporting erhalten Sie eine mächtige, flexible und leicht verständliche Lösung um sich erweiterbare Berichte zu generieren. Legen Sie noch heute los mit Testen!

Anbindung an LDAP-Provider zur Benutzerverwaltung

Ähnlich wie Microsofts SQL Server, kommt auch die integrierte Test-Management-Software Zeta Test mit zwei möglichen Arten der Benutzerverwaltung: Sie können eine eigenständige, integrierte Benutzerverwaltung verwenden, die ganz ohne externe Schnittstellen auskommt. Dies ist sinnvoll, wenn Sie kleinere Projekte in kleineren Teams testen, oder wenn Sie keine Möglichkeit haben, technisch Zugriff auf Ihre im Unternehmen vorhandene Benutzerdatenbank(en) zu bekommen, sei es aus technischer oder auch rechtlicher Sicht. Die andere Möglichkeit ist, Zeta Test an eine externe Benutzerverwaltung anzubinden. Auch ein Mischbetrieb ist möglich.

Eine externe Benutzerverwaltung wird über eine flexible und einfach zu konfigurierende Anbindung in Zeta Test konnektiert. Die Grundlage ist hier der Industriestandard LDAP, das „Leightweight Directory Access Protocol“, also ein Protokoll um auf Verzeichnisdienste zuzugreifen. Zeta Test ist hier sehr flexibel; es wird praktisch jedes auf dem Markt verfügbare Verzeichnis unterstützt, angefangen bei Microsofts Active Directory (AD), über ApacheDS, Novells Verzeichnisdienst oder ein LDAP-Verzeichnis von einem Apple-Server. Sie können in einem einzigen Zeta-Test-Projekt eine beliebige Anzahl an LDAP-Verbindungen einrichten. Dadurch können sich z.B. Benutzer aus unterschiedlichen Domänen an Zeta Test gleichzeitig anmelden und Testfälle durchführen.

Die Benutzeranbindung an ein LDAP-Verzeichnis bietet den Vorteil, dass ein Benutzer sich mit demselben Benutzernamen und demselben Kennwort an Zeta Test anmelden kann. Zeta Test selbst speichert hierbei keine Kennwörter sondern reicht diese zur Prüfung an den LDAP-Dienst weiter, der wiederum die Information zurückgibt, ob der Benutzer sich erfolgreich angemeldet hat oder nicht.

Die Berechtigungen eines Benutzers innerhalb von Zeta Test (z.B. welche Testpläne er sieht und nutzen kann) werden nach wie vor über die Gruppenzugehörigkeit gesteuert. Hierzu werden beim Benutzerimport aus LDAP auch die Benutzergruppen importiert und die Gruppenzugehörigkeit der Benutzer ebenfalls. Anschließend konfigurieren Sie die Berechtigungen der so importierten Gruppen und haben sich die komplette manuelle Zuordnung der Benutzer zu Benutzergruppen erspart. Auch wenn Benutzer später zu Gruppen hinzugefügt werden, oder wenn Benutzer aus Gruppen im LDAP-Verzeichnis entfernt werden, wird dies beim nächsten Import von Zeta Test erkannt und entsprechend die Zuordnungen entfernt.

Nutzen Sie noch heute die intuitive Benutzeroberfläche der Test-Management-Software-Umgebung Zeta Test und downloaden Sie sich Ihre eigene kostenlose Version!

Welche Begrifflichkeiten gibt es in Zeta Test?

Erfahrungsgemäß dauert es ein wenig Eingewöhnung, bis neue Anwender unserer Test-Management-Software Zeta Test sich mit den im Programm verwendeten Begrifflichkeiten zurecht. Nachfolgend deshalb kurz die wichtigsten Begriffe erklärt.

  • Testfall
    Ein Testfall ist die kleinste Einheit in Zeta Test. Ein Testfall beschreibt ein einzelnes zu testendes Element. Ein Tester kann anhand der Informationen in einem Testfall (Vorbedingungen, Testschritte, erwartete Ergebnisse) einen Test durchführen und bewerten, ob der Test erfolgreich oder fehlgeschlagen ist.
  • Testeinheit
    Um Testfälle, auch in sehr großer Menge (mehrere Hunderttausend) übersichtlich zu verwalten, gibt es die so genannten Testeinheiten. Diese dienen schlicht der Strukturierung von Testfällen und können beliebig tief verschachtelt werden.

Stellen Sie sich Testfälle und Testeinheiten einfach wie Dateien und Ordner in Windows Explorer vor; Dateien (Testfälle) enthalten die Informationen, Ordner (Testeinheiten) können beliebig tief verschachtelt werden und enthalten jeweils Dateien (Testfälle) und andere Ordner (Testeinheiten). Testfälle und Testeinheiten werden übrigens in der Testfall-Bibliothek, dem globalen Pool aller Ihrer Testfälle, organisiert.

  • Testpläne
    Ein Testplan enthält eine Untermenge, also einen Auszug aus der Testfall-Bibliothek. Alle die Testfälle, die logisch einen Satz von Tests ausmachen werden in einem Testplan gruppiert. Es können beliebig viele Testfälle pro Testplan enthalten sein, übliche Erfahrungswerte sprechen von 10 bis wenigen hundert Testfällen in einem Testplan.
  • Testläufe
    Ein Testlauf ist eine Sammlung von tatsächlich durchgeführten Tests aller Testfälle in einem Testplan. Somit ist der Testlauf ein untergeordnetes Element zu einem Testplan. Pro Testplan kann es beliebig viele Testläufe geben. Testläufe können nochmals in so genannte Testumgebungen unterteilt werden, um z.B. Tests für die Testumgebung und Tests für die Produktivumgebung unterscheiden zu können.
  • Testergebnisse
    Beim Durchführen eines Testlaufs werden dem Tester in einer übersichtlichen Assistenten-Ansicht nacheinander (oder auch wahlfrei zugreifbar) alle Testfälle angezeigt. Zu jedem Testfall kann der Tester sein Ergebnis erfassen, in textueller Form in einem großen HTML-Textfeld, als auch durch Auswahl eines Status (z.B. „erfolgreich“, „teilweise erfolgreich“ und „fehlgeschlagen“.
  • Testordner
    Ab einer bestimmten Menge von Testplänen wird die Liste der Testpläne unübersichtlich. Deshalb gibt es das Element der Testordner, die Sie beliebig tief hierarchisch verschachteln können.

Wiederum analog zu Windows Explorer sind Testordner (Ordner) und Testpläne (Dateien) beliebig zueinander verschachtelbar. Sie können so auch große Mengen an Testplänen sauber und übersichtlich strukturieren.

Das waren auch schon die wichtigsten Begriffe. Im täglichen Arbeiten mit Zeta Test werden Sie ganz intuitiv mit diesen Begrifflichkeiten umgehen und diese implizit nutzen.

Welche Bugtracker können an Zeta Test angebunden werden?

Im Laufe der letzten zwei Jahre seit dem Bestehen von Zeta Test ist eine recht universelle Fehlerdatenbank-Schnittstelle entstanden, die es erlaubt, quasi jeden Bugtracker mit entsprechender Schnittstelle auch an Zeta Test anzubinden. Ein einmal angebundener Bugtracker bietet den Testern die Möglichkeit direkt während eines Testlaufs fehlgeschlagene Testfälle integriert in die Fehlerdatenbank zu berichten, ohne die Zeta-Test-Anwendung zu verlassen.

Zurzeit werden folgende Fehlerdatenbanken unterstützt:

  • Mantis BT. Dieser populäre und kostenlose Open-Source-Bugtracker bietet eine SOAP-Schnittstelle, über die Zeta Test Daten senden.
  • Jira. Die kommerzielle und mächtige Bug-Tracking-Software Jira bietet ebenfalls eine SOAP-Schnittstelle, die Zeta Test nutzt um Daten zu übertragen.
  • FogBugz. Dieses kleine, kommerzielle Programm vom berühmten Entwickler Joel Spolsky aus New York bietet eine einfache XML-Schnittstelle über die per HTTP/HTTPS zugegriffen werden kann. Zeta Test verwendet diese Schnittstelle zum Berichten von Issues an FogBugz.
  • Team Foundation Server. Microsofts TFS ist ein kommerzielles Produkt zur Quellcode und Issue-Verwaltung. Die umfangreiche SOAP-Schnittstelle kommt mit eigner Bibliothek. Zusätzlich zum Berichten von Fehlern kann Zeta Test aus TFS auch nativ Testfälle importieren.
  • Bugzilla. Das Open-Source-System Bugzilla wird von den Netscape-/Firefox-Entwicklern entwickelt und verfügt über eine XMLRPC-Schnittstelle mit deren Hilfe Zeta Test Fehler berichtet.
  • OnTime. Diese kommerzielle Lösung eines U.S.-Amerikanischen Software-Herstellers bietet ebenfalls eine SOAP-Schnittstelle. Zeta Test verwendet die SOAP-Schnittstelle um Fehler an OnTime zu senden.
  • Trac. Mit Trac ist ein weiteres Open-Source-Projekt- und Source-Control-Management-System verfügbar, das ebenfalls via Web-Schnittstelle programmatisch von Zeta Test aus mit Fehlermeldungen befüllt werden kann.
  • Redmine. Dieses Programm ist eine Open-Source-Projekt-Management-Lösung. Die SOAP-Schnittstelle erlaubt es Zeta Test, auch Redmine mit Fehlerberichten zu füllen.

Die Bugtracker-Anbindung ist sehr flexibel konfigurierbar; so können Sie beispielsweise konfigurieren ob die Einträge automatisch bei jedem als fehlerhaft gemeldeten Test erfolgen soll, oder ob Sie in einem Dialogfenster selbst weitere Fehlerdatenbank-Felder (auch benutzerdefinierte Felder) zur Auswahl anbieten, bevor ein Fehler berichtet wird. Diesen Fehlerdialog können Sie wiederum im Programm selbst frei definieren; Sie legen also fest, welche Felder dargestellt werden und wie diese ausgefüllt werden können.

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Vielfältige Möglichkeiten um Testfälle zu bearbeiten

Mit der professionellen Test-Management-Software-Umgebung Zeta Test bekommen Sie ein mächtiges Werkzeug an die Hand, das gleichzeitig übersichtlich und intuitiv zu bedienen ist. Zu beginn jedes Projekts ist die Erstellung von Testfällen einer der Hauptschwerpunkte der Arbeit eines Test-Managers.

Der grundlegende Aufbau eines Testfalls sind die 3 Bereiche „Vorbedingungen“, „Testschritte“ und „Erwartete Ergebnisse“. Die Vorbedingungen spiegeln die notwendigen Dinge wieder, die gegeben sein müssen, um den Testfall selbst überhaupt erfolgreich durchführen zu können. Dies können z.B. vorherige erfolgreiche Tests sein, das Vorhandensein bestimmter Umgebungselemente oder bestimmte Zustände. Die Testschritte beschreiben die vom Tester durchzuführenden Arbeiten am zu testenden Programm/Projekt. Hier sollte die Beschreibung so genau sein, dass der Tester weiß, was von ihm erwartet wird, gleichzeitig sollten Sie es vermeiden, zu detailliert zu werden um in endlicher Zeit auch mit der Beschreibung des Testfalls fertig zu werden. Die erwarteten Ergebnisse beschreiben die bei erfolgreicher Durchführung der Testschritte produzierten Ergebnisse/Ausgaben; hier sollten Sie dem Tester sagen, was üblicherweise passieren soll.

In Zeta Test sind diese drei Bereiche als 3 große Textfelder realisiert. Sie können in jedem der Felder Formatierungen wie z.B. fett, kursiv, Vorder- und Hintergrundfarben, Aufzählungslisten, nummerierte Listen, usw. eingeben. Als Besonderheit können Sie auch direkt aus der Windows-Zwischenablage heraus Bilder in die Felder einfügen. Diese werden dann automatisch in Zeta Test übernommen. In den globalen Projekteinstellungen von Zeta Test können Sie eine lokale Werkzeug-Symbolleiste über jedem der 3 HTML-Testfelder ein-/ausblenden.

Pro Testfall ist es außerdem möglich, dass Sie beliebig viele Anhänge hinterlegen. Normalerweise ist dies sehr praktisch um dem Tester später die erwarteten Ergebnisse näher zu beschreiben. Kommt z.B. ein Excel-Dokument als erwartetes Ergebnis eines Tests heraus, könnten Sie ein Muster-Excel-Dokument als Anhang an den Test anfügen, so dass der Tester sein generiertes Excel-Dokument mit Ihrem vergleichen kann und so sehen kann, ob die Dokumente inhaltlich übereinstimmen, sprich der Test erfolgreich war.

Diese 3 Textfelder reichen normalerweise für die allermeisten Anwendungsfälle. Trotzdem bietet Ihnen Zeta Test hier noch deutlich mehr: Über die so genannten „Attribute“ haben Sie die Möglichkeit, sich komplett neue Eingabefelder über den 3 Textfeldern mehrspaltig anzuordnen. Die Felder können dabei unterschiedlichste Typen annehmen, z.B. einzeilige Textfelder, mehrzeilige Textfelder, Aufklapp-Menüs mit Aktionen, einzelne Hyperlinks, Listen, Datumsauswahlen oder auch Kontrollkästchen. Sie können sich so sehr flexibel eigene Strukturen erzeugen und den Testern so ganz strukturiert Informationen zur Verfügung stellen. Pro Attribut konfigurieren Sie außerdem, ob es auch in Zeta-Test-Listen im Hauptfenster erscheint; In Reports können Sie ebenfalls auf diese Attributwerte zugreifen.

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